TCM & Wissenschaft · Teil 2
Vom Kräuterbuch ins Labor: Was moderne Forschung in der TCM entdeckt hat
Ein Malariamittel aus einem 1.700 Jahre alten Rezepttext, ein Leukämie-Wirkstoff aus einer traditionellen Zubereitung und eine Rezeptur, deren Rollenverteilung sich im Labor nachvollziehen ließ: was die Wissenschaft in traditionellem Pflanzenwissen gefunden hat und wie sie es prüft.
Einleitung
Probe Nummer 191
Peking, Herbst 1971. Seit zwei Jahren sucht eine kleine Arbeitsgruppe um die Pharmakologin Tu Youyou nach einem neuen Mittel gegen Malaria. Die Erreger sind gegen die gängigen Medikamente zunehmend resistent geworden. Das Team hat über 2.000 traditionelle Rezepte gesichtet, mehrere Hundert Kandidaten ausgewählt und Extrakt um Extrakt im Tierversuch getestet. Ein Kraut namens Qinghao zeigt gelegentlich Wirkung, dann wieder nicht.
Tu Youyou schlägt noch einmal ein Handbuch für Notfallrezepte auf, das der Gelehrte Ge Hong im 4. Jahrhundert verfasst hat. Dort findet sie gegen Wechselfieber eine knappe Anweisung: eine Handvoll Qinghao in Wasser einweichen, den Saft auspressen und trinken. Kein Kochen. Tu vermutet, dass Hitze den Wirkstoff zerstört, und stellt auf eine Extraktion bei niedriger Temperatur um. Die neue Probe trägt die Nummer 191. Im Tierversuch hemmt sie die Malariaerreger vollständig.
Diese Geschichte steht wie keine zweite für das Thema dieses Artikels. In Teil 1 haben wir erklärt, wie die TCM denkt. Hier geht es um die Frage, was die moderne Forschung in diesem über Jahrhunderte gesammelten Wissen gefunden hat und wie sie dabei vorgeht.
Die berühmteste Entdeckung
Artemisinin: Wie ein alter Rezepttext zum Nobelpreis führte
Die Suche, die mit Probe 191 ihren Durchbruch erlebte, war Teil eines großen chinesischen Forschungsprogramms gegen Malaria, das 1967 unter dem Namen „Projekt 523“ begann. Tu Youyous Gruppe verfolgte darin einen besonderen Ansatz: Statt nur systematisch Substanzen zu testen, durchsuchte sie gezielt die klassische medizinische Literatur nach Hinweisen.
Vom Extrakt zum Wirkstoff
Nach dem Erfolg von Probe 191 gelang es dem Team 1972, den Wirkstoff rein zu isolieren. Sie nannten ihn Qinghaosu, international ist er als Artemisinin bekannt, nach der Pflanze Artemisia annua, dem Einjährigen Beifuß. Bevor die ersten Patienten behandelt wurden, prüften Tu und Kollegen die Verträglichkeit an sich selbst. Danach folgten klinische Untersuchungen, die Aufklärung der chemischen Struktur und die Entwicklung wirksamerer Abkömmlinge.
Heute bilden Artemisinin-Abkömmlinge die Grundlage der Standardtherapie gegen die gefährlichste Form der Malaria, wie sie die Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation empfehlen. Die Entdeckung hat Millionen Menschenleben gerettet. 2015 erhielt Tu Youyou dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin, als erste Frau aus der Volksrepublik China in einer naturwissenschaftlichen Kategorie.
Was Tradition und Wissenschaft jeweils beigetragen haben
An Artemisinin lässt sich genau ablesen, wie die Verbindung von altem Wissen und moderner Forschung funktioniert. Die Tradition lieferte zwei entscheidende Hinweise: welche Pflanze vielversprechend war und wie sie zubereitet werden musste. Der Hinweis auf das Einweichen statt Kochen war dabei mindestens so wertvoll wie der Pflanzenname selbst. Die medizinhistorische Aufarbeitung zeigt, wie zentral dieser eine Satz aus Ge Hongs Handbuch für die Entwicklung der Methode war.
Die Wissenschaft lieferte alles, was danach kam: die Isolierung des Wirkstoffs, seine chemische Struktur, die Klärung des Wirkmechanismus, die richtige Dosierung und die klinische Prüfung am Menschen. Erst beides zusammen machte aus einem Kraut gegen Wechselfieber ein Medikament, das weltweit eingesetzt wird.
Weitere Entdeckungen
Ephedrin und Arsen gegen Leukämie
Artemisinin ist das berühmteste Beispiel, aber nicht das einzige. Zwei weitere Wirkstoffe zeigen, wie unterschiedlich die Wege von der Tradition in die moderne Medizin verlaufen können.
Ephedrin: der Kaiser aus Ma Huang Tang
In Teil 1 haben wir die klassische Rezeptur Ma Huang Tang vorgestellt, deren Hauptbestandteil das Ephedrakraut Ma Huang ist. Aus genau dieser Pflanze isolierte der japanische Chemiker Nagai Nagayoshi 1885 den Wirkstoff Ephedrin. In den 1920er-Jahren wurde seine Wirkung pharmakologisch systematisch beschrieben, und Ephedrin fand Eingang in die westliche Medizin. Bis heute wird es eingesetzt, etwa um einen Blutdruckabfall während einer Narkose auszugleichen.
Ephedrin zeigt aber auch die andere Seite: Es wirkt stark auf Herz und Kreislauf. Als Ephedra-haltige Nahrungsergänzungsmittel in den USA massenhaft zum Abnehmen und zur Leistungssteigerung verkauft wurden, häuften sich schwere Nebenwirkungen. 2004 wurden sie dort verboten. Eine wirksame Pflanze ist eben nicht automatisch für jeden Zweck und jede Dosis geeignet.
Arsentrioxid: vom Volksheilmittel zur Standardtherapie
Noch erstaunlicher ist die Geschichte des Arsentrioxids. In den 1970er-Jahren untersuchten Ärzte in Harbin ein arsenhaltiges Mittel aus der traditionellen chinesischen Heilkunde und stießen auf eine bemerkenswerte Wirkung bei der akuten Promyelozytenleukämie, kurz APL. In den 1990er-Jahren klärten Forscher in Shanghai den Mechanismus auf: Arsentrioxid sorgt dafür, dass das krankhafte Eiweiß, das diese Leukämieform antreibt, abgebaut wird.
Heute ist Arsentrioxid in Kombination mit einem Vitamin-A-Abkömmling eine Standardbehandlung der APL. In einer großen Vergleichsstudie war diese chemotherapiefreie Kombination der bisherigen Standardtherapie bei Patienten mit niedrigem und mittlerem Risiko mindestens ebenbürtig. Die APL, früher eine der gefürchtetsten Leukämien, gehört heute zu den Formen mit den besten Heilungschancen.
Forschung & Methodik
Wie Forschung prüft: vom Pflanzenmaterial zur Humanstudie
Artemisinin, Ephedrin und Arsentrioxid haben alle denselben Weg durchlaufen: von einem traditionellen Hinweis über Labor und Tierversuch bis zu klinischen Studien am Menschen. Diese Prüfkette ist das Werkzeug, mit dem die Forschung entscheidet, was an einer Überlieferung dran ist. Jede Stufe beantwortet eine eigene Frage, und keine kann die nächste ersetzen.
Warum ein Laborbefund noch keine Wirkung ist
Die meisten Heilpflanzen stehen irgendwo auf dieser Kette. Viele sind im Labor gut untersucht, manche im Tiermodell, deutlich weniger in aussagekräftigen Humanstudien. Ein Stoff kann in der Zellkultur beeindruckend wirken und im Menschen trotzdem kaum eine Rolle spielen, wenn er schlecht aufgenommen, schnell abgebaut oder rasch ausgeschieden wird. Umgekehrt kann ein Pflanzenextrakt Effekte zeigen, die kein einzelner Inhaltsstoff erklärt.
Hinzu kommt: Ein Studienergebnis gilt zunächst nur für das Präparat, das untersucht wurde. Zwei Produkte mit demselben Pflanzennamen können sich in Pflanzenteil, Herkunft, Extraktion und Konzentration erheblich unterscheiden. Wer eine Studie bewerten will, muss deshalb immer fragen: Wurde hier wirklich dasselbe untersucht?
Sicherheit gehört zur Prüfung dazu
Gute Forschung fragt nicht nur, ob etwas wirkt, sondern auch, in welcher Dosis, für wen und mit welchen Risiken. Auch pflanzliche Stoffe können Nebenwirkungen auslösen, Allergien verursachen oder mit Medikamenten in Wechselwirkung treten. Wie gravierend es werden kann, wenn schon die erste Stufe der Prüfkette versagt, zeigt ein Fall aus Belgien.
Auch die Rezepturen unserer Produktlinie wurden in ihrer Entwicklung mit präklinischen Methoden untersucht, also auf den Stufen Labor und Tiermodell. Was solche Untersuchungen leisten und wo ihre Grenzen liegen, zeigen wir in Teil 3 und auf unserer Seite Forschung & Entwicklung.
Heilpflanzen im Forschungsblick
Drei Heilpflanzen, drei Lektionen
Nicht jede traditionelle Pflanze wird zu einem Medikament wie Artemisinin. Die meisten liegen irgendwo zwischen vielversprechenden Laborbefunden und gesicherter Wirkung beim Menschen. Drei bekannte Beispiele zeigen, worauf es bei der Einordnung ankommt, und jedes steht für eine andere Stufe der Prüfkette.
Ginseng: was Humanstudien zeigen und was nicht
Ginseng (Panax ginseng, chinesisch Ren Shen) gehört zu den am höchsten geschätzten Pflanzen der TCM und gilt dort als eines der wichtigsten Mittel zur Stärkung des Qi. Er gehört auch zu den am besten erforschten Heilpflanzen überhaupt: Seine Inhaltsstoffe, die Ginsenoside, sind gut beschrieben, und es gibt zahlreiche Humanstudien, etwa zu Erschöpfung, geistiger Leistungsfähigkeit und Blutzucker.
Gerade an Ginseng sieht man aber, dass viele Studien nicht automatisch ein klares Ergebnis bedeuten. Nach Einschätzung des National Center for Complementary and Integrative Health fällt die Datenlage je nach Fragestellung unterschiedlich aus und bleibt für viele Anwendungen uneinheitlich. Ein Grund: Die untersuchten Präparate unterscheiden sich stark in Wurzelart, Verarbeitung und Ginsenosidgehalt. Zudem kann Ginseng den Blutzucker beeinflussen und mit Medikamenten in Wechselwirkung treten.
Die Lektion: Auch bei gut erforschten Pflanzen entscheidet das konkrete Präparat.
Kurkuma: warum Labor nicht gleich Mensch ist
Kurkuma (Curcuma longa, chinesisch Jiang Huang) wird in der TCM traditionell eingesetzt, um Blut und Qi zu bewegen. Sein bekanntester Inhaltsstoff, das Curcumin, ist eine der am häufigsten untersuchten Pflanzensubstanzen überhaupt. Tausende Laborstudien beschreiben entzündungsbezogene und antioxidative Effekte.
Im Menschen ist das Bild deutlich zurückhaltender. Curcumin wird schlecht aufgenommen und im Körper schnell umgewandelt. Die Konzentrationen aus dem Reagenzglas werden im Blut kaum erreicht. Das National Center for Complementary and Integrative Health bewertet die Belege aus Humanstudien deshalb für die meisten Anwendungen als begrenzt. Ein großer Teil der aktuellen Forschung beschäftigt sich folgerichtig damit, wie sich die Aufnahme verbessern lässt.
Die Lektion: Ein beeindruckender Laborbefund ist erst der Anfang der Geschichte.
Cordyceps: welche Art ist es eigentlich?
Der Raupenpilz Cordyceps, chinesisch Dong Chong Xia Cao, „Winterwurm, Sommerkraut“, gilt in der TCM als kostbares Mittel für die Funktionskreise Lunge und Niere. Die klassische Form, Ophiocordyceps sinensis, wächst wild im tibetischen Hochland auf Schmetterlingsraupen, ist selten und extrem teuer. Was heute verarbeitet wird, stammt deshalb meist aus anderen Quellen: aus im Fermenter gezüchtetem Pilzmyzel oder aus dem kultivierbaren Verwandten Cordyceps militaris. Diese Formen unterscheiden sich in ihrem Inhaltsstoffprofil, etwa beim Gehalt an Cordycepin.
Entsprechend vorsichtig sind Studien zu lesen. Eine placebokontrollierte Pilotstudie mit 20 gesunden älteren Menschen fand nach zwölf Wochen Einnahme eines standardisierten Cordyceps-Präparats Verbesserungen bestimmter Leistungswerte auf dem Fahrradergometer. Das ist ein interessantes Signal, gilt aber für genau dieses Präparat und ist wegen der kleinen Teilnehmerzahl noch kein Beleg.
Die Lektion: Vor der Frage „Wirkt Cordyceps?“ steht die Frage „Welcher Cordyceps?“.
Rezepturlogik im Labor
Selbst die Rezepturlogik wird erforscht: die Realgar-Indigo-Formel
Alle bisherigen Beispiele drehen sich um einzelne Pflanzen oder Wirkstoffe. Die TCM arbeitet aber, wie wir in Teil 1 gesehen haben, vor allem mit Rezepturen, in denen jeder Bestandteil eine bestimmte Rolle spielt. Lässt sich auch diese Rollenverteilung wissenschaftlich untersuchen? Ein bemerkenswertes Beispiel zeigt: ja.
Eine Rezeptur nach traditioneller Logik
In den 1980er-Jahren entwickelten TCM-Ärzte in China eine Rezeptur gegen die Leukämieform APL, ganz auf Grundlage der traditionellen Rezepturlehre. Ihr Hauptbestandteil ist Realgar, ein arsenhaltiges Mineral, nach der Rezepturlogik also der „Kaiser“. Dazu kommen drei unterstützende Bestandteile: Indigo naturalis, die Salbeiwurzel Danshen (Salvia miltiorrhiza) und die Wurzel Tai Zi Shen (Pseudostellaria heterophylla). Die sogenannte Realgar-Indigo-Formel erwies sich in China klinisch als wirksam und ist dort seit 2009 als Arzneimittel zugelassen.
Was die Forschung herausfand
2008 zerlegte ein Forschungsteam die Rezeptur in einer vielbeachteten Studie in der Fachzeitschrift PNAS in ihre Hauptwirkstoffe: eine Arsenverbindung aus dem Realgar, Indirubin aus dem Indigo und Tanshinon IIA aus der Danshen-Wurzel. Dann untersuchten die Forscher in Zell- und Tiermodellen, was jeder Wirkstoff allein und in Kombination bewirkt.
Das Ergebnis passte bemerkenswert gut zur traditionellen Rollenverteilung. Die Arsenverbindung war der eigentliche Hauptwirkstoff. Die beiden anderen Stoffe verstärkten ihre Wirkung: Sie förderten den Abbau des krankhaften Leukämie-Eiweißes und erhöhten die Menge eines Transportproteins, über das der Arsenwirkstoff in die Krebszellen gelangt. Die Dreierkombination wirkte in den Modellen stärker als die einzelnen Stoffe. Die Rollen von „Kaiser“ und unterstützenden Bestandteilen wurden damit auf molekularer Ebene nachvollziehbar.
Was dieses Beispiel bedeutet und was nicht
Die Realgar-Indigo-Formel ist ein herausragend gut untersuchter Einzelfall. Sie zeigt, dass sich die Logik einer traditionellen Rezeptur wissenschaftlich prüfen lässt und dass sie in diesem Fall einer Prüfung standgehalten hat. Ein allgemeiner Beweis für jede Rezeptur ist sie nicht. Und sie ist ein hochwirksames, arsenhaltiges Arzneimittel, das ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt wird. Mit Nahrungsergänzungsmitteln hat sie nichts zu tun.
Gerade deshalb ist sie so wertvoll für das Verständnis: Sie macht greifbar, dass die alte Frage der Rezepturlehre, welchen Beitrag jeder Bestandteil zum Ganzen leistet, heute mit modernen Methoden beantwortet werden kann.
Ausblick
Die Teile und das Ganze
Schaut man auf die großen Erfolgsgeschichten dieses Artikels, fällt ein Muster auf. Artemisinin, Ephedrin und Arsentrioxid sind einzelne Wirkstoffe. Die moderne Medizin hat aus dem traditionellen Wissen jeweils den einen Stoff herausgelöst, der den Unterschied macht, und ihn als Medikament entwickelt. Das ist eine enorme Leistung.
Die TCM selbst denkt jedoch in Kombinationen. Ihre Rezepturen verbinden mehrere Bestandteile mit unterschiedlichen Rollen, und die Realgar-Indigo-Formel zeigt, dass dieses Zusammenspiel mehr sein kann als die Summe seiner Teile. Damit stellt sich eine Frage, die über einzelne Entdeckungen hinausgeht: Was entsteht, wenn man traditionelle Kombinationslogik und moderne Forschung bewusst zusammenbringt?
Übrigens wird selbst Artemisinin heute nicht mehr allein gegeben, sondern in Kombination mit einem Partnerwirkstoff. Warum das so ist und was Kombinationen in der Pflanzenheilkunde leisten können, zeigen wir in Teil 3.
Fazit
Ein Erfahrungsschatz, der sich prüfen lässt
Traditionelles Pflanzenwissen hat nachweislich zu einigen der bedeutendsten Entdeckungen der modernen Medizin geführt. Artemisinin, Ephedrin und Arsentrioxid zeigen, dass in jahrhundertealten Rezepttexten und Anwendungen echte, überprüfbare Erkenntnisse stecken können. Manchmal lag der entscheidende Hinweis sogar in einem einzigen Satz über die richtige Zubereitung.
Ob ein solcher Hinweis trägt, entscheidet die Prüfkette: von der Identität der Pflanze über Labor und Tiermodell bis zur Humanstudie. Jede Stufe beantwortet ihre eigene Frage. Ginseng, Kurkuma und Cordyceps zeigen, warum es auf das konkrete Präparat ankommt und warum ein Laborbefund erst der Anfang ist.
Und selbst die Rezepturlogik der TCM lässt sich wissenschaftlich untersuchen, wie die Realgar-Indigo-Formel eindrucksvoll zeigt. Was entsteht, wenn traditionelle Kombinationslogik und moderne Forschung gezielt zusammenarbeiten, ist das Thema von Teil 3.
Quellen & weiterführende Einordnung
-
The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2015 – Press Release
Offizielle Bekanntgabe des Nobelpreises an Tu Youyou für die Entdeckung von Artemisinin. -
Miller L. H., Su X.: Artemisinin – Discovery from the Chinese Herbal Garden. Cell, 2011
Geschichte und Bedeutung der Artemisinin-Entdeckung. -
Hsu E.: Reflections on the ‘discovery’ of the antimalarial qinghao. British Journal of Clinical Pharmacology, 2006
Medizinhistorische Einordnung, unter anderem zur Rolle von Ge Hongs Handbuch. -
World Health Organization: WHO Guidelines for Malaria
Aktuelle Behandlungsempfehlungen, einschließlich Artemisinin-basierter Kombinationstherapien. -
Lo-Coco F. et al.: Retinoic Acid and Arsenic Trioxide for Acute Promyelocytic Leukemia. New England Journal of Medicine, 2013
Randomisierte Vergleichsstudie zur chemotherapiefreien Behandlung der APL. -
Wang L. et al.: Dissection of mechanisms of Chinese medicinal formula Realgar-Indigo naturalis as an effective treatment for promyelocytic leukemia. PNAS, 2008
Molekulare Untersuchung der Rollen der Rezepturbestandteile. -
Vanherweghem J. L. et al.: Rapidly progressive interstitial renal fibrosis in young women: association with slimming regimen including Chinese herbs. The Lancet, 1993; 341: 387–391.
Erstbeschreibung der Nierenschäden nach Verwechslung mit einer Aristolochia-Art. -
National Center for Complementary and Integrative Health: Asian Ginseng
Überblick über Forschungsstand und Sicherheit. -
National Center for Complementary and Integrative Health: Turmeric
Überblick über Forschungsstand, Bioverfügbarkeit und Sicherheit. -
Chen S. et al.: Effect of Cs-4 (Cordyceps sinensis) on exercise performance in healthy older subjects. Journal of Alternative and Complementary Medicine, 2010
Doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie mit 20 Teilnehmenden.
Quellen zuletzt geprüft: 4. Oktober 2026. Externe Inhalte und Webadressen können sich nachträglich ändern.
Transparenz & fachliche Prüfung
Dieser Artikel ist Teil unserer dreiteiligen Serie „TCM & Wissenschaft“. Recherche, Text und redaktionelle Verantwortung liegen bei Björn Flak für Natürlich.Gesund.Vital. Mehr über uns erfährst du unter Über uns.
Eine frühere Fassung dieser Serie hat fachliche Rückmeldung durch Dr. Wang aus dem wissenschaftlichen Umfeld von Prof. Dr. Minjie Wei erhalten. Die vorliegende Fassung wurde redaktionell neu bearbeitet.
Natürlich.Gesund.Vital bietet eigene Produkte auf Basis traditioneller chinesischer Rezepturlogik an. Die in diesem Artikel beschriebenen Arzneimittel und Studien beziehen sich nicht auf diese Produkte. Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische Diagnose oder Behandlung.
Die dreiteilige Serie