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Unsere Laborwerte — und was sie wirklich bedeuten
Transparenz ist nur dann wertvoll, wenn man Ergebnisse auch einordnen kann. Diese Seite zeigt die Analysen und erklärt, wie man sie sinnvoll liest.
Warum Laborwerte ohne Einordnung nichts sagen
„Getestet und sicher" steht auf vielen Nahrungsergänzungsmitteln. Aber was genau wurde getestet? Wie viele Substanzen? Von wem — dem Hersteller selbst oder einem unabhängigen Institut? Und was bedeutet „bestanden" konkret: knapp über der Grenze oder mit deutlichem Abstand?
Diese Fragen werden selten beantwortet. Dabei liegt genau dort der Unterschied zwischen einem Qualitätsversprechen und einem belegbaren Qualitätsnachweis. Wir zeigen beides — die Ergebnisse und ihre Einordnung. Nicht weil wir müssen, sondern weil wir überzeugt sind, dass Transparenz keine Schwäche ist, sondern der ehrlichste Beweis für Qualität.
Hinweis: „Bestanden" kann vieles bedeuten. Entscheidend sind Prüfumfang, Prüfstelle, Grenzwerte und Abstand zur Grenze.
Wer prüft — SGS als unabhängige Instanz
Alle sechs Produkte von Natürlich.Gesund.Vital wurden durch SGS analysiert — eines der weltweit führenden Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsunternehmen mit über 97.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern. SGS ist vollständig unabhängig: kein eigenes Produktinteresse, keine Verbindung zu unseren Herstellern, keine Eigenauskunft.
Jede Charge wurde separat geprüft. Die Analysen erfolgten in akkreditierten EU-Laboren nach europäischen Prüfnormen. Alle Berichte sind mit Berichtnummer, Prüfdatum und Prüfinstitut dokumentiert — und auf Anfrage vollständig einsehbar.
Pestizide — 299 Substanzen, überwiegend nicht nachweisbar
Ein Pestizidrückstandstest ist nur so aussagekräftig wie die Anzahl der geprüften Substanzen. Viele Anbieter testen zwanzig, dreißig, manchmal fünfzig Pestizide — und nennen das „umfassend geprüft". Wir haben 299 Pestizide inklusive Summenparameter testen lassen. Das ist eines der umfangreichsten Prüfpanels, die im Bereich pflanzlicher Nahrungsergänzungsmittel möglich sind.
Das Ergebnis: Bei vier von sechs Produkten wurden alle 299 Substanzen als nicht nachweisbar eingestuft — ND, not detected. Kein Rückstand, kein Befund. Bei zwei Produkten wurden minimale Spuren zweier Substanzen knapp oberhalb der analytischen Nachweisgrenze gefunden — Metalaxyl bei BaoShen (0,040 mg/kg) und Acetamiprid bei GuBao (0,016 mg/kg). Beide Werte liegen so weit unter den geltenden EU-Höchstmengen, dass sie regulatorisch als vollständig unbedenklich eingestuft werden.
Zum Vergleich: Das EU-Pestizidmonitoring zeigt regelmäßig, dass in konventionell angebauten Kräutern und pflanzlichen Lebensmitteln Rückstände von zwanzig, dreißig oder mehr Substanzen gleichzeitig auftreten — teils nahe den Grenzwerten. Unsere Ergebnisse liegen in einer anderen Kategorie.
Merksatz: Ein Panel mit 299 Substanzen ist ein anderer Prüfstandard als „20–50 Pestizide getestet".
Schwermetalle — Werte die zeigen, wie weit sauber von sauber entfernt sein kann
Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Arsen und Quecksilber können sich in Heilpflanzen aus dem Boden anreichern. Deshalb sind sie bei pflanzlichen Produkten besonders kritisch zu prüfen. Die EU hat dafür klare Höchstmengen festgelegt. Entscheidend ist nicht nur ob man unter diesen Werten liegt — sondern wie weit.
Hier die konkreten Messergebnisse unserer Produkte im Vergleich zu den EU-Grenzwerten:
Blei (Pb)
EU-Grenzwert: 3,0 mg/kg
Höchster Messwert: 0,175 mg/kg — 5,8 % des Grenzwerts. Vier von sechs Produkten: nicht nachweisbar.
Cadmium (Cd)
EU-Grenzwert: 1,0 mg/kg
Höchster Messwert: 0,0365 mg/kg — 3,6 % des Grenzwerts. Vier von sechs Produkten: nicht nachweisbar.
Quecksilber (Hg)
EU-Grenzwert: 0,1 mg/kg
Höchster Messwert: 0,0435 mg/kg — 43,5 % des Grenzwerts. Fünf von sechs Produkten: nicht nachweisbar. Der einzige messbare Wert stammt aus BaoShen — dem einzigen Produkt der Linie mit einer marinen Zutat (Austernpulver). Marine Organismen konzentrieren Quecksilber biologisch aus dem Meerwasser; das ist eine bekannte Eigenschaft dieser Zutatenkategorie, kein Hinweis auf eine Kontamination. Bei der empfohlenen Tagesdosis liegt die rechnerische Quecksilberaufnahme unter 0,5 % der von der EFSA tolerierten Tagesmenge für einen Erwachsenen.
Arsen (As)
Kein verbindlicher EU-Grenzwert für diese Produktkategorie
Höchster Messwert: 0,251 mg/kg. Drei von sechs Produkten: nicht nachweisbar. Dass die EU für pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel keinen Arsen-Grenzwert festgelegt hat, spiegelt wider, dass bei den üblichen Verzehrmengen toxikologisch kein Handlungsbedarf besteht. Konkret: Eine normale Portion Reis (150–200 g) liefert bei dem EU-Grenzwert von 0,2 mg/kg rund 30–40 µg Arsen. Die empfohlene BaoShen-Tagesdosis (1,2 g) liefert rechnerisch ca. 0,3 µg — also unter 1 % einer Reisportion, und rund 1,5 % der von der EFSA tolerierten Tagesmenge für einen 70-kg-Erwachsenen.
Was diese Zahlen sagen: Wir haben nicht knapp bestanden. Wir liegen bei den meisten Werten im einstelligen Prozentbereich des Erlaubten — oder ganz darunter. Das ist das Ergebnis einer konsequenten Rohstoffauswahl aus kontrollierten Daodi-Anbaugebieten, kombiniert mit zertifizierten Produktionsprozessen.
Mikrobiologie — Reinheit auf außergewöhnlichem Niveau
Mikrobiologische Sicherheit bedeutet: Keine krankheitserregenden Keime, keine gefährlichen Schimmelpilze, keine bedenkliche Gesamtkeimbelastung. Geprüft wurden Gesamtkeimzahl, Salmonella, Escherichia coli, Schimmel und Hefe.
Das Ergebnis ist eindeutig: Salmonella wurde bei allen sechs Produkten nicht nachgewiesen. Das ist die wichtigste mikrobiologische Anforderung — und sie wurde ausnahmslos erfüllt.
Noch aussagekräftiger ist die Gesamtkeimzahl im Verhältnis zum EU-Grenzwert von 100.000 CFU/g:
Unsere gemessenen Werte lagen zwischen unter 10 CFU/g und maximal 150 CFU/g. Das bedeutet: Unsere Produkte weisen 0,01 bis 0,15 Prozent der erlaubten Keimbelastung auf. Der Grenzwert wäre also zwischen 650 und 10.000 Mal höher als das, was wir tatsächlich messen.
Für pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel ist das außergewöhnlich. Es ist das Ergebnis einer lückenlosen Prozesskontrolle — von der Rohstoffanlieferung bis zur abgefüllten Charge.
Transparenz als Haltung — nicht als Pflicht
Laborprüfungen sind für uns keine Mindestanforderung, die man erfüllt und abhakt. Sie sind Teil unserer Kommunikation mit Menschen, die zu Recht wissen wollen, was sie nehmen.
Wer die vollständigen Laborberichte einsehen möchte — mit Berichtnummern, Prüfdaten und den Rohdaten aller getesteten Substanzen — kann diese auf Anfrage erhalten. Wir haben nichts zu verbergen. Unsere Zahlen sprechen für sich.
Redaktioneller Kontext: Die Laboranalysen aller sechs Produkte wurden durch SGS, ein weltweit akkreditiertes und unabhängiges Prüfinstitut, in EU-zertifizierten Laboren durchgeführt. Die vollständigen Berichte sind auf Anfrage einsehbar: info@nagevital.de